Pflegen
Die Pflege Ihres Hundes
Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihrem Hund das Fell pflegen, seine Ohren, Augen, Pfoten und seinen Fang untersuchen und was Sie tun können, damit er sein Gewicht hält.
Es ist eine große Verantwortung, einen Hund zu besitzen. Sie sollten Ihrem Vierbeiner die beste Pflege und größte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Erhöhen Sie seine Lebensqualität und auch die Lebenserwartung.
Eine ausgewogene Ernährung trägt viel dazu bei, dass Ihr Hund fit und gesund bleibt. Andere Aktivitäten wie Bewegung, Erziehung, Körperpflege und regelmäßige Tierarztbesuche sind dazu jedoch mindestens genauso wichtig. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps zur richtigen Pflege Ihres Hundes:
- Die Fellpflege Ihres Hundes
- Das Prüfen von Augen und Ohren des Hundes
- Warum Sie regelmäßig das Maul des Hundes kontrollieren sollten
- Prüfen Sie die Krallen Ihres Hundes
- Achten Sie darauf, dass sich Ihr Hund nicht überfrisst
Die Fellpflege für Ihren Hund
Damit Ihr Hund gut aussieht und sich wohl fühlt, müssen Sie sein Fell regelmäßig bürsten. Achten sie dabei auf den Zustand von Haut und Fell und prüfen Sie das Auftreten von Schwellungen, Wunden oder Anzeichen von Parasiten. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches entdecken, sollten Sie Ihren Tierarzt um Rat fragen.
Das Prüfen von Augen und Ohren des Hundes
Wenn Sie Ihren Hund bürsten, sollten Sie prüfen, ob seine Augen und Ohren sauber, klar und frei von Ausfluss sind. Verschmutzte Augen reinigen Sie vorsichtig mit einem feuchten Wattepad. Benutzen Sie für jedes Auge ein extra Wattepad. Wenn die Augen gerötet sind oder stark tränen, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.
Wenn die Ohren Ihres Hundes schmutzig sind, können Sie die Ohrmuscheln innen mit einem Papiertaschentuch oder einem Wattebausch säubern, die leicht mit einem hautverträglichen Öl getränkt sind. Dringen Sie jedoch nicht tiefer vor, als Sie sehen können, und benutzen Sie keine Wattestäbchen. Das Ohrinnere eines Hundes ist sehr empfindlich und kann leicht verletzt werden. Hunde mit langen Ohren bekommen schneller Ohrentzündungen, seien Sie deshalb bei diesen Rassen besonders aufmerksam. Viel dunkles Schmalz oder Ausfluss in den Ohren sind ein Zeichen für Ohrmilben oder eine Infektion. Fragen Sie auch hier Ihren Tierarzt um Rat.
Warum Sie regelmäßig das Maul Ihres Hundes kontrollieren sollten
Kontrollieren Sie das Maul des Hundes regelmäßig. Seine Zähne sollten sauber und frei von Ablagerungen sein. Das Zahnfleisch sollte eine gesunde rosa Farbe haben. Es können sich auch schon beim jüngeren Hund Ablagerungen und Entzündungen um die Zahnhälse bilden. Das führt zu schlechtem Atem, Schmerzen, Zahnfleischerkrankungen, Infektionen und langfristig sogar zu Zahnausfall und Organschäden an z. B. Herz und Leber. Ihr Tierarzt kann den Belag von den Zähnen entfernen, lose Zähne ziehen und die Zähne polieren. Dazu muss der Hund allerdings meist eine Vollnarkose erhalten.
Sie können diesen Problemen vorbeugen, indem Sie Ihrem Hund täglich die Zähne putzen. Verwenden Sie dazu entweder eine spezielle Hundezahnbürste oder eine Kinderzahnbürste sowie eine Zahnpasta für Hunde. Benutzen Sie keine Zahncreme für Menschen. Sie kann zu Verdauungsstörungen führen. Außerdem mögen Hunde den Geschmack überhaupt nicht. Beginnen Sie schon bei einem Welpen mit der Zahnpflege, damit er sich früh daran gewöhnt. Geben Sie Ihrem Hund als Belohnung speziell entwickelte Kauartikel. Das trägt dazu bei, die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein zu reduzieren und unterstützt die Gesundheit und Hygiene des Mauls.
Prüfen Sie die Krallen Ihres Hundes
Achten Sie auch auf die Krallen Ihres Hundes. Wenn Ihr Hund viel auf Rasenflächen oder anderem weichen Boden Auslauf hat, werden seine Krallen zu lang und müssen gestutzt werden. Krallen von Hunden, die regelmäßig auf hartem Boden spazieren gehen, nutzen sich selbst auf die richtige Länge ab.
Wenn Ihr Hund zusätzliche Krallen, sogenannte Wolfskrallen oder Afterkrallen hat, müssen Sie auf diese besonders achten. Sie kommen nicht mit dem Boden in Berührung und nutzen sich daher nicht ab. Dies kann dazu führen, dass die Krallen kreisförmig in die Haut wachsen. Das ist für den Hund schmerzhaft und kann dazu führen, dass er hinkt. Die Afterkrallen können auch beim Laufen stören und durch Hängenbleiben einreißen. Die Krallen können Sie selber schneiden, aber Sie müssen es richtig tun und mit der geeigneten Schere. Wenn Sie nicht wissen, wie es geht, überlassen Sie es Ihrem Tierarzt oder besuchen Sie einen Hundesalon.
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