Gesund bleiben
Machen Sie sich mit dem Aussehen und dem Verhalten Ihrer gesunden Katze vertraut. Schauen Sie sich Fell und Haut, Augen, Ohren und Nase, aber auch Mäulchen und Zähne ganz genau an. Dann fallen Ihnen auch kleine Veränderungen schnell auf und Sie können diese Ihrem Tierarzt mitteilen. Er wird Sie beraten und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.
Die genaue Beobachtung Ihrer Katze ist deshalb so wichtig, weil viele Krankheiten im Frühstadium besser behandelt und geheilt werden können. Das bedeutet aber nicht, dass Sie in Panik geraten sollen. Die meisten Veränderungen im Aussehen und im Verhalten Ihrer Katze sind völlig harmlos. Also, wenn die Katze einmal niest, muss nicht unbedingt ein schwerer Schnupfen dahinterstecken.
Hier ist eine Liste der häufigsten Symptome, auf die Sie achten sollten. Wenn Sie glauben, dass Ihre Katze krank ist, bringen Sie sie zum Tierarzt. Er wird sie entweder behandeln oder „Entwarnung“ geben.
Ohren
Kratzen, Kopfschütteln, Ausfluss, Gleichgewichtsstörungen oder Schwellungen können Hinweise auf eine Krankheit sein.
Augen
Ausfluss, Schwellung, deutliche Reizung oder eine Entzündung können leider auf ein Problem hinweisen.
NaseBeachten Sie Niesen, Nasenausfluss oder ein verändertes Aussehen der Nase, wie zum Beispiel eine Rötung oder krustige Ablagerungen.
Fell und Haut
Schauen Sie nach Schwellungen, kahlen Stellen, Kratzspuren oder nach anderen Veränderungen im Fell und auf der Haut.
Beine und Muskeln
Achten Sie auf jede Lahmheit, ungewöhnliche Körperbewegung oder unnormale Körperhaltung.
Mund und Zähne
Achten Sie auf starken Speichelfluss, Entzündung, Schwellungen und auf alle sichtbaren Wunden oder Blasen. Unangenehmer Geruch aus dem Maul sollte abgeklärt werden.
Atmungssystem
Werden Sie bei angestrengtem Atmen, Husten oder Niesen hellhörig.
Magen und Darm
Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Zeichen für Bauchschmerzen, unnormaler Stuhl oder Blut in Erbrochenem und Durchfall sind Alarmsignale.
Harntrakt
Häufiges Wasserlassen, ungewöhnlicher Durst, Blut im Urin, Inkontinenz (d.h. wenn die Katze ihre Blase nicht mehr kontrollieren kann und Urin unabsichtlich „verliert“), Schmerzen oder die Unfähigkeit Wasser zu lassen, können einen ernsten Hintergrund haben.
Genitalien
Ausfluss, deutliche Reizungen, ständiges Reinigen des Genitalbereiches oder häufiges Urinieren weisen auf eine Erkrankung hin.






