Terrarium
Bei der Wahl des passenden Terrariums gilt es den Lebensraum Ihres Haustiers zu gestalten. Da Reptilien in verschiedenen Klimazonen der Erde beheimatet sind, variiert ihre natürliche Umgebung auch nach Art und Rasse. Mit einigem Fingerspitzengefühl und der richtigen Feinabstimmung können Sie Ihrem Haustier eine artgerechte Umgebung schaffen, in der es gut gedeihen kann. Grundlegend gibt es vier verschiedene Terrarientypen.
Feuchtterrarium
Das Feuchtterrarium eignet sich besonders gut für in Regenwaldgebieten beheimatete Tiere. Eine dichte Bepflanzung und die Herstellung der nötigen Luftfeuchtigkeit runden die Ausstattung ab und simulieren am besten den Lebensraum Ihres Haustiers. Für manche Tierarten empfiehlt sich die Anschaffung eines zusätzlichen Badebeckens.
Beim Bau des Terrariums können Glas und Kunststoffe eingesetzt werden. Holzelemente sollten Sie im Vorfeld mit Lack oder Kunstharz überziehen. Um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu erreichen, sollten die Lüftungsflächen nicht zu groß sein.
Aquaterrarium
Das Aquaterrarium schafft für Tiere, die überwiegend im Wasser leben, den richtigen Lebensraum. Je nach Größe der Tiere, empfiehlt es sich das Aquaterrarium ganz aus Glas zu fertigen.
Für Großreptilien (z.B. Krokodile) sollte die Anlage gemauert oder betoniert und die Front mit einer Glasscheibe versehen werden. Für Ruhepausen brauchen die Tiere einen befestigten Landplatz. Ebenfalls je nach Größe der Tiere sollten Sie hierfür eine passende Insel errichten, wo ihr Haustier dann seine Mußestunden verbringt. Bis auf den Landteil wird das Aquaterrarium mit Wasser gefüllt.
Halbtrockenterrarium
In Halbtrockenterrarien lebende Tiere benötigen weniger Luftfeuchtigkeit. Dieser Terrarientyp wird häufig auch als Waldterrarium bezeichnet. Für die richtige Pflanzenausstattung ist es aber unbedingt ratsam die natürlichen Lebensverhälnisse seines Haustiers zu Beachten, da viele für dieses Terrarium geeignete Tiere in einer vegitationsarmen natürlichen Umgebung beheimatet sind. Die Luftfeuchtigkeit lässt sich hier anhand der Luftzufuhr regulieren.
Trockenterrarium
Hier fühlen sich Wüstenbewohner wohl. Die Tiere lieben hohe Lufttemperaturen und eine arme Bepflanzung. Beim Bau des Trockenterrariums können Holzelemente verwendet werden, für eine hohe Lebensdauer sollten Sie diese jedoch lackieren.
Eine Ausreichende Belüftung vermeidet Staunässe und Stickluft. Je nach Tierart empfiehlt sich ein sandiger oder lehmiger Untergrund. Tiere die gerne graben, benötigen eine Sand-Lehmmischung. Bevor Sie das Terrarium befüllen, sollten Sie den Boden mit einer Kunststofffolie beziehen. Das sorgt für den nötigen Feuchtigkeitsschutz.






