Katzenrassen
Abessinier
Ursprung: Unbekannt. Äthiopien? Ägypten? Süd-Ost-Asien?
Behaarung: Kurze, feine gesprenkelte Behaarung
Körperbau: Dreieckiger Kopf, langer, schmaler, harmonischer Körper
Charakter: Kletterkünstler und sehr lebendig, immer in Bewegung

Ursprung: Myanmar (ehemals Burma)
Behaarung: Kurzes seidiges Fell, fein und glänzend
Körperbau: Kräftig, muskulös; abgerundeter Kopf; mittellange, schlanke Beine; mittellanger Schwanz; runde goldene Augen
Charakter: Anhänglich, verspielt

American Wirehair

Ursprung: USA
Behaarung: Drahtig, dicht mit gekräuselten Haaren
Körperbau: Mittelgroß bis groß; gerundeter Kopf; mittelgroße Ohren; weit auseinander gesetzte Augen; kräftige Beine mit kompakten Pfoten
Charakter: Unkompliziert, aktiv, kinderlieb
Türkische Angora
Ursprung: Türkei
Behaarung: Feine, seidige Behaarung ohne Unterfell
Körperbau: Schlanker Körperbau
Charakter: Verspielt und gesellig

Ursprung: USA
Behaarung: Mittellanges, feines und seidiges Fell
Körperbau: Dreieckiger Kopf, schlanker Körper
Charakter: Lebhaft
Bengal

Ursprung: USA
Behaarung: Die Bengalkatze hat unter den Kurzhaarrassen das luxuriöseste Fell von allen: Das Fell ist im Idealfell extrem kurz (0,5 – 1 cm) seidig und weich. Manche Exemplare haben das ganze Fell mit golden schimmernden Haarspitzen („Glitter“ genannt) überzogen. Dadurch sehen sie wie mit Goldpuder bestäubt aus. Der Bengalen Grundfarben reichen von lichtem Ocker bis rotbraun, die Zeichnungen sind dunkelbraun bis schwarz. Bei den Zeichnungen unterscheidet man zwischen „spotted“ (getupft), „rossetted“ (Rosetten) und „marbled“ (marmoriert). Schneebengalen (Snows) haben als Grundfarben Elfenbein bis Creme mit hellbraunen oder coccolatfarbenen Zeichnungen.
Körperbau: Bengalkatzen sind mittelgroß bis groß, muskulös und kräftig, aber niemals plump. Die Beine sind sehnig und lang, wodurch der Körper sehr elegant wirkt. Die Kruppe ist höher als die Schultern, was der Bengalkatze zu enormer Sprungkraft verhilft. Der Kopf ist breit und keilförmig mit kleinen runden Ohren. Die Augen sind groß, oval und ausdruckstark. Typisch ist auch die breite Nase mit den vor allem bei Katern auffallend ausgeprägten Schnurrhaarkissen, auch „Katerbacken“ genannt.
Charakter: Bengalen sind Jäger voller Energie, Neugierde und Spieltrieb. Gleichzeitig sind sie sehr zutraulich, aufmerksam, freundlich und verschmust. Besonderes Merkmal: Sie lieben das Wasser. Außerdem brauchen Bengalen viel Platz und natürlich ausreichend Klettermöglichkeiten, um ihren Bewegungsdrang ausleben zu können.

Ursprung: Birma
Behaarung: Mittellanges, seidiges Fell, weiße Pfötchen
Körperbau: Runder Kopf, mittellanger, buschiger Schwanz, mittlere Körpergröße und verhältnismäßig kräftig
Charakter: Intelligent und gehorsam
Britisch Kurzhaar
Ursprung: Großbritannien
Behaarung: Kurze, dichte und harte Behaarung
Körperbau: Runder, kräftiger Kopf
Charakter: Ruhig, gesellig
Britisch Langhaar

Ursprung: Großbritannien
Behaarung: Langes, dichtes, seidiges und feines Fell
Körperbau: Runder Kopf, flaches Gesicht, kräftiger Körper, kurze, starke Pfoten, kurzer, buschiger Schwanz, kleine Ohren
Charakter: Gesellig
Bombay
Ursprung: Großbritannien
Behaarung: Das schwarze Fell glänzt wie Lackleder
Körperbau: Muskulöser Körper; kurzer, keilförmiger Kopf; mittellange Beine; mittellanger Schwanz; gelbe Augen
Charakter: Braucht viel Beachtung
Burma
Ursprung: Thailand
Behaarung: Kurze, glänzende, satinartige Behaarung
Körperbau: Mittlere Größe, muskulöser Körper
Charakter: Verspielt
Burmilla
Ursprung: England 1981
Diese Rasse ist das Ergebnis einer "kätzischen Romanze" und entstand rein zufällig, als man einen liebeskranken Kater und seine Angebetete voneinander zu trennen versuchte. Ein Chinchillakater (Sanquist) lebte gemeinsam mit einem Burma Lilac Weibchen (Faberge) im selben Haus. Als kleine Kätzchen hatten sie zusammen gespielt, doch als das Weibchen rollig wurde, wurde sie in das Arbeitszimmer ihrer Besitzerin gesperrt, war doch ein Treffen mit dem "Zukünftigen", einem geeigneten Burmakater, bereits in die Wege geleitet worden. Doch die Bedienstete ließ aus Versehen die Tür offen und ermöglichte dadurch leider – oder vielmehr glücklicherweise, jedenfalls für die zahlreichen Verehrer dieser wunderschönen Rasse und natürlich auch für das Liebespaar – dem verliebten Chinchilla-Romeo Zugang zu seiner Julia. Die Nachkommen waren so hübsch, daß die Besitzerin beschloß, ihnen einen eigenen Namen zu geben: Burmillas. BURM(ese)X(chinch)ILLA. So tobten vier kleine silberne Plappermäulchen 1981 durch den Wohnsitz der Baronin Miranda von Kirchberg, die mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen bei Katzenfreunden Aufsehen erregten: Sie sahen aus wie Burmesen im Silbermantel.
Behaarung: Kurzhaar, kaum Unterwolle von der Perserkatze aber etwas kuscheliger als die Burmakatze. Langhaarvariante = Tiffany.
Fellfarben: Grundfarbe: reines Silberweiß mit Tipping in Shaded oder Shell. Folgende Farben sind anerkannt: black- / blue / chocolate- / lilac- / cinnamon- / fawn - silver - red- / creme- silver / black- / blue / chocolate- / lilac- / cinnamon- / fawn - tortie - silver. Alle Farben jeweils in shaded und shell. Goldene Burmillas sind durch die Einkreuzung einer weiteren Rasse noch nicht anerkannt.
Körperbau: Beim Körperbau der Burmilla ist keine Ähnlichkeit mit dem Perser erwünscht. Hier setzt sich die Statur der Burma durch: mittelschlank und mit schlanken muskulösen Beinen.
Charakter: Das Erbe der Burmesen hat sich auch in einem typischen Charakterzug der Burmilla durchgesetzt: Sie schwätzt gern und ist stark anhänglich. Die Ruhe und Gelassenheit der Perserkatze gemixt mit der gesunden Portion Aktivität der Burmakatze = eine perfekt gelungene Mischung beider Rassen.
California Spangled Cat
Ursprung: USA
Behaarung: Kurz und glatt mit geflecktem Tabbymuster
Körperbau: Schlanke, lang gestreckte, gut bemuskelte Katze; breite, hohe Wangenknochen; ovale Augen, golden oder grün; hoch auf dem Kopf platzierte Ohren; Schwanz mit einer flachen Spitze.
Charakter: Aktiv und gesellig
Chartreux - Echter Karthäuser

Ursprung: Frankreich
Behaarung: Graublaues, kurzes und sehr dichtes, leicht wolliges Fell
Körperbau: Kräftig und muskulös, der Kopf zeigt starke Backen
Charakter: Ruhig und zärtlich
Ursprung: Nordamerika
Behaarung: Das dicke Fell ist dicht, weich und mittellang
Körperbau: Mittelgroße, stämmige Katze; gerundeter Kopf; mittelgroße Ohren; stämmige Beine; das Hinterteil ist höher als die Schultern; der Schwanz fehlt.
Charakter: Ausgeglichen, freundlich, menschenbezogen
Devon Rex
Ursprung: Großbritannien
Behaarung: Kurz, weich, gekräuselt und sehr empfindlich
Körperbau: Schlanke, muskulöse Katze; keilförmiger Kopf; große, tief gesetzte Ohren; breiter Brustkopf; langer Schwanz
Charakter: Aktiv, akrobatisch, stets zu Späßen aufgelegt
Diese Katze muß drinnen gehalten werden, da ihr feines Fell sie weder vor Kälte noch vor Sonne schützt!
Don Sphynx

Herkunft: 1987 wurde ein angeblich sibirisches Kätzchen namens Varvara in Rostow am Don (Rußland) auf der Straße gefunden. Die Finderin nahm sie auf und nach ca. 1 Jahr verlor die Katze fast ihr ganzes Fell. Varvara fing an nackte Katzen zur Welt zu bringen. So entstand diese Rasse nach und nach.
Behaarung: Die Haut ist elastisch, ganz nackt oder von einem leichten Flaum bedeckt. Ausgeprägte Hautfalten auf dem Kopf, am Hals, an den Beinen und auf dem Bauch. Schnurrhaare sind erwünscht. Beine, Füße, Schwanz und Schnauze können mit leichtem Fell bis zu 2 mm lang bedeckt sein. Haarlose Katzen werden bevorzugt.
Körperbau: Die mittelgroße Katze ist kräftig und muskulös. Die Kruppe ist breiter als die Schultern. Die Beine sind mittellang und muskulös. Die Pfoten sind leicht gerundet mit langen Zehen (Affenfinger). Der Schwanz ist lang und gerade mit abgerundeter Spitze.
Charakter: Die Don Sphynx ist eine sehr anhängliche und verschmuste Katze. Laut Don Sphynx Haltern hat diese Rasse Charakterzüge folgender Lebewesen: Menschenbaby, Affe, Hund und natürlich einer Katze.
Zum Vorurteil "Qualzucht": Die Sphynx wie auch die Don Sphynx ist seit etwa 8 Jahren in Deutschland zur Zucht zugelassen falls die Tiere Tasthaare besitzen. Diese brechen allerdings meistens nach einigen Millimetern ab.
Die Behauptung, daß diese Katzen im Winter frieren und im Sommer einen Hitzeschlag bekommen und somit nicht überlebensfähig sind, ist nicht erwiesen und kann von Sphynxhaltern widerlegt werden.
Diese Rasse wurde offiziell anerkannt.


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